Beinbruch?! Unbedingt dem Chef melden.

Herbstzeit = Schnupfenzeit. Auch als frischgebackener Azubi ist man vor Erkältungen und viralen Infekten nicht sicher. Eine krankheitsbedingte Ausfallzeit im Betrieb ist kein Beinbruch, sollte aber unverzüglich dem Ausbilder im Betrieb und auch der Berufsschule angezeigt werden.

Wer krank ist, kann nicht einfach zu Hause bleiben, sondern sollte direkt am ersten Tag der Krankheit beim Arzt erscheinen und eine Krankmeldung (kurz AU) einreichen. Diese Abkürzung AU steht für Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung und informiert den Ausbilder über die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit. Sie gibt ihm jedoch keinerlei Auskunft über die Art der Erkrankung. Diese Bescheinigung ist dem Ausbilder umgehend (per Brief) einzureichen – der Poststempel ist entscheidend. Sollte man bis zum 3. Tag der Erkrankung keine AU eingereicht haben, gilt man als unentschuldigt fehlend (sofern es nicht im Vertrag anderweitig geregelt ist).

Einen weiteren Schein (der etwas größer ist als die Bescheinigung, die der Azubi dem Arbeitgeber zusendet), der an der AU befestigt ist, ist erst einmal nicht relevant, es sei denn man ist mit einer Erkrankung länger als 6 Wochen in Folge krank geschrieben. In diesem Fall trägt nicht der Arbeitgeber die Lohnfortzahlungskosten, sondern nach der 6.Woche die Krankenkasse. Achtung: Auf der größeren Bescheinigung steht die Diagnose des Arztes, also beim Zusenden nicht verwechseln und vorher von der kleineren AU für Deinen Arbeitgeber abtrennen.

Wer lediglich einen leichten Schnupfen hat und ansonsten fit ist, kann mit diesem auch zur Arbeit erscheinen, sofern er keine Kollegen ansteckt. Wer sich hingegen tatsächlich schlecht fühlt, sollte vor dem Erscheinen auf der Arbeit einen Umweg über den Arzt machen.

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